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2. Lauf Formel 1 Saison 11 - Malaysia GP

Der große Preis von Malaysia in Sepang versprach Aufregung und Spannung pur, doch --- es hätte unterhaltsamer sein können. Schon die Leistungen und erzielten Zeiten des Qualifying lies erahnen, was im Rennen folgen sollte: SeKa, Peanuts, UlrichBlanke und McJack bildeten die ersten beiden Startreihen mit jeweils 2 Sekunden Abstand untereinander. Am Start kamen alle gut weg und die ersten Kurven fuhren alle in der gleichen Reihenfolge, wie sie in der Startaufstellung standen. Schnell entstanden die erwarteten Abstände. Einzig McJack konnte wohl schneller, als er im Qulifying zeigte: er machte starken Druck auf UlrichBlanke. Glücklicherweise endete die Berührung zwischen beiden in der Spitzkehre vor Start/Ziel ohne Blessuren. McJack machte weiterhin Jagd auf UlrichBlanke und konnte in Runde 8 in diesem vorbei, als diesem ein Fahrfehler unterlief. Ab da war der Weg frei. Das Fled zog sich mehr und mehr auseinander. SeKa flog vorne von einer schnellsten Rennrunde zur nächsten, ohne dass ihm irgendwer dieses streitig machen konnte. Peanuts fuhr ein eher unauffälliges, aber extrem erfolgreiches Rennen auf dem zweiten Platz. McJack konnte sich zwar von UlrichBlanke stetig absetzen, war allerdings sich selbst sein ärgster Feind: einige Fahrfehler führten dazu, dass er zu einem zweiten ungeplanten Boxenstop fahren musste, was UlrichBlanke kurzzeitig wieder auf P3 kommen lies. Doch auch dieser stoppte zweimal. Doch hier geplante Stopps, was uns zeigte, dass die weichen Pneus doch ganz gut halten. Als zum Ende alles klar schien - SeKa einsam auf P1, Peanuts noch einsamer auf P2, McJack auf P3 und UlrichBlanke auf P4, unterlief McJack sein letzter und gravierenster Fehler: in Turn 3 verlor er die Kontrolle über seinen Boliden, knallte gegen die Leitplanke und musste sein Rennen aufgeben - und das 9 Runden vor Ende! UlrichBlanke erbte dadurch P3 und stand somit neben seinem Teamkollegen auf dem Treppchen.
Fazit: Ferrari ist in dieser Verfassung mal wieder das Maß der Dinge, Team Lotus zeigt bisher eine herausragende Teamleistung und immer wieder gilt: to win first you have to end first...
Und jetzt: auf ins chinesische Shanghai...

